Fernando Montenegro

Praxis für ästhetische
Chirurgie & Akupunktur

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Nach seinem Abitur 1983 studierte er an der Fakultät für medizinische Wissenschaften der Universität Guayaquil und legte 1991 sein Diplom als Doktor der Medizin und Chirurgie ab (Doctor en Medicina y Cirugia) ...

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Liposuktion
in der Kirchberg Klinik Andernach

Äußerliche Attraktivität wird nicht erst heutzutage assoziiert mit Wohlbefinden im Sinne von gutem Aussehen. Wer gut aussieht, hat es leichter. Gutes Aussehen wird verbunden mit beruflichem Erfolg, gesellschaftlicher Anerkennung und Gesundheit. Der Wunsch nach Schönheit war schon im Altertum ein Thema.

Immer mehr Menschen streben nach Schönheit, Schlanksein, kurzum dem Ausdruck von Vollkommenheit.

Daher ist es nicht verwunderlich, wenn immer mehr Menschen sich ihrer von der Natur gegebenen Mängel und Unzulänglichkeiten mittels plastischer Chirurgie entledigen wollen. Die Zahl der kosmetischen Eingriffe hat sich im letzten Jahrzehnt fast verfünffacht. Übrigens immer mehr Männer bedienen sich der Hilfe der ästhetischen Chirurgie. Auch hier in Deutschland wird es immer selbstverständlicher, sich nicht mehr mit naturgegebenen Makeln abzufinden.

Nach wissenschaftlichen Erkenntnissen wird beim Menschen zwischen zwei unterschiedlichen Arten von Fettgeweben unterschieden. Besonders bei Frauen bilden sich hormonell bedingt Fettablagerungen an Bauch, Hüften und Oberschenkeln. Männer hingegen neigen zu dem so genannten „Bierbauch“. Aber beide Geschlechter möchten ihre „Rettungsringe“ oder Reithosen wieder loswerden, und zwar dauerhaft. Mit Diät und/oder sportlicher Betätigung ist dieser Fettansammlung meist nicht beizukommen.

In unserer Klinik arbeiten wir nach zwei Methoden:

Neben anderen Methoden ist die Liposuktion (Fettabsaugung) in der Tumeszenz-Technik die herkömmlichste. Diese Technik ist seit 1987 in Amerika üblich und wurde seither stetig weiterentwickelt und verbessert. Idealerweise wird die Tumeszenz-Liposuktion in Lokalanästhesie durchgeführt. Diese Betäubungsflüssigkeit wird in das abzusaugende Fettgewebe infiltriert und nach einer entsprechenden Einwirkzeit mit dünnen und stumpfen Kanülen abgesaugt. Während der gesamten Zeit des Eingriffs werden die Kanülen sanft vor und zurück bewegt.

Die ergänzende Methode zur Tumeszenzbehandlung ist die Niederfrequenz Vibrations-Lipektomie. Beim Verfahren der Vibrations-Lipektomie wird das Fett mittels feinen Vibrationen von einer Frequenz von etwa 3000-5000 Schwingungen pro Minute vorgelöst und gleichzeitig durch eine dünne Absaugkanüle abgesaugt. Die Vibrationslipektomie gilt als eine Weiterentwicklung und Verfeinerung der Tumeszenzmethode. Es handelt sich hierbei um die schonendste Methode für Fettabsaugungen. Das Risiko von Hämatomen ist minimal, die OP-Dauer kürzer, die Behandlungsergebnisse sind optimal, da hiermit größere Mengen an Fettzellen abgesaugt werden können und besser modelliert werden kann. Aufgrund der schonenden Vorgehensweise auch für sensitive Bereiche wie z.B. Hals, Kinn, Waden oder Knöchel geeignet.

Die Vibrations-Lipektomie gilt als die sanfteste, schonendste und effektivste Methode der Fettabsaugung!

Die Vorteile

  • Die Fettzellen werden so stark verflüssigt, dass mit sehr feinen Kanülen gearbeitet werden kann. Zum Einführen der Kanülen sind lediglich 2,5mm breite Einstiche nötig. Diese müssen nicht genäht werden und verheilen in der Regel so gut, dass keine sichtbaren Spuren hinterbleiben. Außerdem kann mit diesen feinen Kanülen wesentlich differenzierter abgesaugt werden als bisher: die Silhouette lässt sich punktuell bis ins Detail formen.
  • Die Kanülen sind stumpf. Mechanische Verletzungen von Muskel, Haut und Nerven sind weitestgehend ausgeschlossen. Das verkürzt den Heilungsprozess und verringert die Risiken deutlich. Da kaum Blutgefäße verletzt werden, können auch kaum Bakterien oder verflüssigtes Fett in die Blutbahn gelangen. Ehemals mögliche Komplikationen wie Infektionen, Fettembolien oder Thrombosen wurden bisher noch nie beobachtet und sind aufgrund der verwendeten Technik auch kaum zu erwarten.
  • Die Behandlung wird ambulant und unter örtlicher Betäubung durchgeführt. Garantiert ohne Vollnarkose oder Dämmerschlaf. Dadurch wird der Organismus kaum belastet und der Patient kann sofort nach der Behandlung entweder sich in unserem Ruheraum entspannen oder sofort nach Hause gehen. Außerdem kann er während der Behandlung aufstehen. Ein Faktor, der wesentlich zu den sehr guten Ergebnissen der Liposuktion (Fettabsaugung) beiträgt. Nur so kann sich der Arzt ein realistisches Bild davon machen, wie sich die Formen im Stehen präsentieren. Auch der Patient selbst kann zusammen mit dem Operateur die Modellierung schon während der Behandlung begutachten. Dies führt zu so guten Ergebnissen, dass eine Nachbehandlung oder Korrektur in aller Regel überflüssig wird.

Die Anästhesie

Idealerweise wird die Liposuktion in örtlicher Betäubung durchgeführt. Durch je ca. 4mm lange Stichinzisionen wird mittels einer langen, 1,8mm feinen Kanüle die so genannte „Klein´sche „ Lösung in die zu behandelnden Regionen infiltriert. Diese besteht im Wesentlichen aus einer Kochsalzlösung, einem Betäubungsmittel, einem blutgefäß-verengenden Mittel (Adrenalin), einem entzündungshemmenden Mittel (Kortison) und Natriumbicarbonat zur pH-Neutralisierung.

Zusammenfassend bewirkt diese „Infiltrations-Anästhesie“ folgendes:

  • Das Anästhetikum bewirkt eine lokale Betäubung.
  • Adrenalin führt zur Verengung der Blutgefässe und verhindert dadurch Blutungen.
  • Die zuvor gekühlte Lösung vermindert zusätzlich das Blutungsrisiko.
  • Die durch Adrenalin und die Kälte verminderte Durchblutung bewirkt, dass die Anästhesielösung länger vor Ort bleibt und somit eine Schmerzunempfindlichkeit von 10-15 Stunden erreicht werden kann.
  • Die Lösung führt zum Aufquellen der Fettzellen, die durch überhaupt erst abgesaugt werden können.
  • Das Anästhesiemittel wirkt antibakteriell, was das Infektionsrisiko minimiert.
  • Der Kortisonzusatz verhindert das Auftreten von entzündlichen Reaktionen.

Die Durchführung der Fettabsaugung

Wichtig ist, dass vor der Operation in einem ausführlichen Aufklärungsgespräch auf die Möglichkeiten und Grenzen eingegangen wird. Es ist unmöglich, aus einer gealterten Haut eine jugendliche Haut zu zaubern. Utopisten sind keine Kandidaten für ein befriedigendes Ergebnis. Fettabsaugung führt nicht zu einer allgemeinen Gewichtsreduktion, aber sie erlaubt, gerade einzelne Problemzonen gezielt loszuwerden und so die Proportionen zu verändern. Sprechen Sie mit dem Arzt deutlich und detailliert über Ihre Erwartungen. Fragen Sie, was an welcher Stelle verändert wird. Hören Sie dem Arzt genau zu und korrigieren Sie, falls nötig, Ihre eigenen Erwartungen. Nehmen Sie es ernst, wenn Ihnen der Arzt zu anderen Möglichkeiten der Figuroptimierung rät. Zum Beispiel Ernährungsumstellung oder Bewegung. Eine ehrliche Aussage ist mehr wert als ein Versprechen, das sich nicht halten lässt.

Bei einer ambulant durchgeführten Liposuktion können pro Sitzung bis zu 4 Liter Fett abgesaugt werden und genügt meistens, um die entsprechende Körperzone nach Wunsch zu formen. Sollen an einer Problemzone mehr als 4 Liter Fett entfernt werden, kann an derselben Stelle nach 6 Monaten eine weitere Behandlung durchgeführt werden. Erneutes Absaugen an anderen Stellen ist bereits nach 4 Wochen möglich.

Voraussetzung für die Durchführung einer Fettabsaugung ist ein guter Gesundheitsstatus. Hierzu ist unbedingt ein persönliches Gespräch zwischen Patient und Arzt erforderlich.

Können Fettpölsterchen nachwachsen?

Nein! Fettzellen wachsen nicht nach und bilden sich nicht neu. Ihre Anzahl ist genetisch festgelegt und ändert sich auch bei Gewichtsschwankungen nicht. Wenn Sie z.B. zunehmen entstehen keine neuen Fettzellen, sondern deren Größe verändert sich. Werden nun Fettzellen entfernt, haben Sie an dieser Stelle einfürallemal weniger Fettzellen. Ebenso wenig werden an anderer Stelle zum Ausgleich neue Fettzellen gebildet.

Komplikationen und Risiken

Die Liposuktion gehört zu den nahezu risikolosen Eingriffen. Ernsthafte Komplikationen wie Thrombosen, Embolien oder Infektionen werden sehr selten beobachtet.

Schwellungen und blaue Verfärbungen sind dagegen jedoch völlig normal und verschwinden nach ein bis vier Wochen. Ein Taubheitsgefühl der behandelten Partien gibt sich nach einiger Zeit von selbst wieder. Die Schmerzen werden individuell empfunden. Für einige ist es ein starker Muskelkater, andere leiden in den ersten ein bis drei Wochen ziemlich unter Druckschmerz.

Die anschließende, sehr wichtige Kompression durch Kompressionsmieder beträgt 4 bis 6 Wochen, je nach Ausgangsbefund, Alter und Bindegewebsstruktur des Patienten. Eine routinemäßige Nachkontrolle ist nach 1 Tag und nach 4 Wochen vorgesehen.

Um sich richtig zu regenerieren, braucht der Körper 4 bis 8 Wochen. In dieser Zeit sollte man alles vermeiden, was zu anstrengend ist oder zu erhöhter Durchblutung führen kann: Sonnenbaden, Sauna, Sport jeder Art, schweres Tragen oder schwere Hausarbeit. Eine endgültige Beurteilung des Ergebnisses kann erst nach 4-6 Monaten erreicht werden.

Rufen Sie uns an und lassen sich einen kostenlosen und unverbindlichen Beratungstermin geben!

Ihr Fernando Montenegro